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dg77@absatz1

ode an ginger

du magst wach sein, doch du wartest. geduldig, geduldig bis ich selbst aufwache. du freust dich, dass ein neuer tag beginnt, zeigst die lebensfreude, wedelst und schnaubst mich an, deine ohren unbeschreiblich ins aeussere gedreht. so beginnt auch mein tag, jeder tag eine neue begruessung zum leben. meine eigene begruessung freut dich umso mehr, wohl wissend, dass erneutes warten angesagt ist – wenn auch nur kurz. Continue reading

wann kommt der urlaub?

moin zusammen. kurz geschlafen, dafuer ein recht harmloser nachtdienst. nach wochen habe ich mal wieder zwei tage frei und ginger freut sich ueber meine gegenwart. da bleibt heute gerade noch zeit, sich bei einer tasse tee mit den unmoeglichkeiten der welt und erfreulicherem zu beschaeftigen. letzteres findet sich in gedanken an den letzten urlaub vor 6 wochen und dem ausblick auf den naechsten urlaub – urlaubsreif waere da wohl der korrekte ausdruck. da ich aber nicht weiss, ob ich euch die bilder des letzten urlaubes schon habe zukommen lassen, reiche ich euch das hier einfach mal nach:

fotos kent mai 2014 Continue reading

food fotos

neu sortiert und oeffentlich sichtbar auf google+

 

sommer 2014 ist da

der sommer ist da undmit ihm in kuerzester zeit die fuer diese gegend unertraegliche wand aus schwueler hitze. in stunden schraubt sich das thermometer auf 38 grad und selbst im 3 grad kuehleren gaiberg zwingt einen die schwere des tages hinter verschlossene fenster und dunkelheit gebende rollaeden. obgleich in mir selbst zur zeit wieder energie erwacht, ich den von mir allseits bekannten vielfrontenkrieg erneut in empfang nehme und selbst befeuere, komme ich nicht umhin, der witterung tribut zu zollen. mein koerper verlangt nach ruhe, doch kann nur schwer erholung finden – allseits bekannt ist mein organismus nicht fuer diese temperaturen gemacht, weiter noerdlich fuehlt sichs wohler an. Continue reading

wahl

sonntagnachmittag, 18 grad und leicht bedeckt. ein entspannter sonntag mit natascha und ginger. die ersten arbeitstage liegen ebenso hinter mir wie meine orthopaedische diagnose bezueglich meiner wirbesaeule. es ging nichts mehr und zur zeit nicht sehr viel. aussicht auf besserung im naechsten halben jahrhundert nicht gegeben – das leiden verringern, das joch akzeptieren.  Continue reading

update für mai 14

der mai neigt sich bereits wieder dem ende entgegen. gerade kam ich aus meinem kurzurlaub bei sue & andrew zurueck, da musste ich auch schon wieder zum arzt. der verdacht auf bandscheibenvorfall bestaetigte sich heute zum glueck nicht – dafuer sieht meine unterste scheibe aus wie die eines 60jaehrigen. auch nicht schlecht. zumindest erklaert das, woher die schmerzen kommen. im halswirbelbereich hab ich mir eine stauchung ersten grades zugezogen. kein wunder, bei dem knall, den ich im treppenhaus von tappington hingelegt hab – allein, dass der tuerholm noch steht scheint der geschichte geschuldet.

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april 2014

quo vadis. feststellung und frage zugleich. demnaechst beginnen die bewerbungsphasen fuer meine gewuenschten aufbaustudiengaenge und ich hoffe, dass ich dort einen der begehrten plaetze ergattern kann. meine chancen kann ich nicht einschaetzen, ein schuss ins blaue sozusagen. in solchen wettbewerben sah ich bisher stets mehr chance als risiko.  Continue reading

man muss es nur endlich wollen

ein fleischfreier tag in der kantine wird vom grossteil der menschen in diesem land als “totalitaer” bezeichnet. man wolle sich nicht vorschreiben lassen, was man zu essen habe und ausserdem sei das fleisch hier traditionell verankert.
ja, wir haben richtig gehoert. “traditionell verankert”. seit wann? und wie definieren wir traditionell? vor 50 jahren waere es undenkbar und unerschwinglich gewesen, jeden tag fleisch zu essen. in den letzten 15 jahren erst haben wir den fleischkonsum verdoppelt in deutschland. das ist traditionell? gut, ich schicks dem duden zur neudefinierung. tatsache ist, dass wir keinen respekt mehr vor leben haben. niemand denkt mehr ueber irgendetwas nach, man (wird) beschaeftigt sich mit dem dem, was einem an possen in der tagesschau serviert wird und geht ueber die nachricht, dass die erderwaermung langsam unumkehrbar wird, einfach hinweg. schliesslich koenne man ja selbst nichts aendern, das ist eben so. man zeigt dann gern mit dem finger auf die anderen und vergisst, dass es unsere gesellschaft war, die alle anderen ueberhaupt erst dazu angestiftet hat. wohlfeil und verlogen nennt man sowas. duemmlich nenne ich das. Continue reading

1st pimm’s day 2014

passt der titel? ich weiss nicht so recht. die abstaende der eintraege bleiben groesser, was nicht an meiner lust am schreiben liegt. es liegt an der leere, an meinem zustand. ich bin leer, ausgebrannt, laufe auf notstrom. und zwar nicht in der form, wie man das kurz vor einem erholungsurlaub kennt. nein, weit darueber hinaus. die letzte wirkliche erholungsphase liegt 19 monate zurueck. dazwischen lag eine bachelor-arbeit, abschlusspruefungen, ein kaltstart auf neuer arbeitsstelle, ein hauskauf, ein kompletter hausumbau, eine weitere neue arbeitsstelle mit neuer position, ein neuer chef, die feststellung, dass der neue chef eine pfeife ist und den ganze hauptwaschgang in diesem procedere und zu guter letzt dann noch eine ungerechtfertigte ohrfeige der oberen herren, die im elfenbeinturm in der glaskugel die realitaet beurteilen moechten. was folgt ist wieder ein neuanfang – diesmal in schwetzingen. und meine leere, meine ausgebranntheit. mein akku ist leer, fuehle mich zerrieben in den muehlsteinen der herrschaftlichkeit und verurteile das system an sich, schuette das kind gerne mit dem bade aus. das system versagte einmal mehr komplett heute frueh – doch davon will ich hier nicht berichten. mir fehlt selbst die musse, mich um die politik zu kuemmern, brauche doppelt und dreifach zeit, um mich zu erholen. fuehle mich wie ein abziehbild, eine karikatur zuweilen. mein koerper geht zur zeit bei winzigen widerstaenden in die knie. Continue reading

frueh im maerz 2014

meinen geburtstag habe ich nun auch schon erlebt. die wochen rasen geradezu vorbei und mein allgemeinzustand bessert sich so langsam. bei all den querelen im dienst kam man kaum noch dazu, sich zwischen den diensten zu erholen; es ging schlichtweg nicht und ich belastete natascha in jeder freien minute damit. Continue reading

hard times

keine sorge – ich lebe noch. ich melde mich uebermorgen, fest versprochen. allein, die zeit verfliegt und ich habe echte schwierigkeiten, alles erlebte in verarbeiteten bahnen zu kanalisieren. aber jetzt ist es an der zeit – uebermorgen. vorher goenne ich mir noch eine kurze auszeit.

und wieder mal verfliegt die zeit

meine zeit im januar 2014 ist wieder leider knapp. zwar schaffe ich es noch zwischendurch, meine gedanken zu sortieren und sogar nachrichten zu lesen, aber zu eintraegen hier reicht es kaum noch. ende des urlaubs nochmal krank gewesen und seitdem eigentlich jeden tag bei der arbeit – kommen oder gehen. heute konnte ich mir den fruehdienst frei nehmen, was mir ein paar stunden mehr schlaf brachte. ginger freut sich und mir fiel auf, dass ich es nicht mehr richtig kann – ausschlafen. zu viel strom in den letzten wochen. es war ein kurzer urlaub im dezember und als strohfeuer will ich es nicht bezeichnen, aber tatsaechlich fehlt der jahresurlaub immer noch. weg, raus, ein paar wochen abschalten ohne plan. es wird zeit. noch 8 monate. Continue reading

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